Magier
 

Magie

"Was immer hier geschehen ist, es hat die Magie verändert und es geschah vor langer Zeit. Aus der Zeit vor dem Aufbruch, existieren Unterlagen, die die Magie immer wieder als einen wilden, beinahe lebendigen Fluss magischer Kraft bezeichnen, der in rhythmischen, ungeordneten Bahnen die Welt durchfließt. Mal ist er stark, dann wieder schwach. Doch hier in Valkos ist alles anders.

Schon kurz nach unserer Ankunft merkten wir, dass unser Zugriff auf die Magie anders als sonst schwerer ist, als wir es kannten. Nach eingehender Untersuchung fanden wir heraus woran es lag. Das astrale Netz verlief hier völlig anders als wir es kannten. Erst lange Zeit der Studien und letztlich das persönliche Erscheinen Paldors sollten uns auf den Weg führen, den unsere Magie heute geht.

Nachdem es uns gelang uns auf die Muster einzustimmen begannen wir im herkömmlichen Sinne Magie zu wirken, doch mit katastrophaler Konsequenz. Da unser alter Formel Cantus an die alten astralen Matrices gebunden war, war der Kraftfluss entweder viel zu stark oder viel zu schwach. Unerwartete Nebenwirkungen und magische Fehlschläge waren die Folge. Gerade im Bereich der Kampfmagie hatte es oft schreckliche Konsequenzen. Die Magie kam zum erliegen, wurde gar von den Priestern des Paldor untersagt, bis wir sie unter Kontrolle hätten. Wir forschten unermüdlich, doch es braucht Zeit Formeln zu verändern, deren Grundlagen so weit in der Vergangenheit erforscht wurden, dass sie nahezu vergessen sind. Viele Voraussetzungen und magische Axiome stimmten hier nicht mehr.

In dieser Zeit, dem tiefsten dunkel der magischen Wissenschaft, glaubten wir, dass es keine Zukunft mehr für die Magie gäbe. Doch wir sollten eines besseren belehrt werden.

Die Götter leben in ihrer Welt und wachen dort über unser Schicksal, so sagt man. Doch der gnädige Paldor, der Gott der Magie und der Wissenschaft, stieg herab auf die Erde und trat mitten unter uns. Erst glaubte ihm keiner, doch er beweis seine Macht und seine Göttlichkeit vor seinen Priestern. Da erkannten sie ihn. Paldor wählte fünfzehn Magier aus und unterwies sie in den Wegen der neuen Magie. Er lehrte sie die Kunst des Schleifens der Steine und der Kanalisierung. Er stellte ihnen Prüfungen und ließ sie darüber beraten. Er ging, kehrte wieder, betrachtete die Ergebnisse und stellte weitere Prüfungen.

Lange Jahre kam und ging Paldor. Er erließ die magischen Gesetze und definierte die Axiome neu. Er bewohnte seinen Tempel und ließ ihn sich herrichten. Er erwählte sich neue Priester und erklärte seine Gaben. Fortan sollten nur solche Priester werden, die über magische Kräfte geboten. Jenen würde er Prüfungen und Unterweisungen hinterlassen. Er würde regelmäßig wiederkommen und unser Tun bewerten und unsere Werke prüfen.

Mit Hilfe von Paldor und den Steinen gelang es uns unsere alte Stärke in der Magie zu erreiche und bisweilen auch zu übertreffen."


 
 
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