Klerus
 

Glaube und Götter

Die Religion in Valkos ist eine Staatsreligion, nicht, weil jemand gesagt hat, dass es so sein soll, sondern weil es eben seit Jahrhunderten so ist. Es gibt einige vereinzelte Sekten Andersgläubiger, aber die sind sehr selten. Im Übrigen spielt Religion eine eher untergeordnete Rolle in Valkos. Die Kirchen haben keinen rechtlichen Einfluss auf die Politik, wohl aber werden ihre Lehre und ihr Ratschlag häufig eingeholt und geschätzt. Sie kümmern sich hauptsächlich um die Belange der Bevölkerung.

Die Söhne Valkars glauben an ein Pantheon aus sechs Göttern und einigen Halbgöttern. Jedem Gott ist eine Art umfassender Aufgabenbereich zugeordnet. Die Priesterschaft der jeweiligen Götter kümmert sich hingebungsvoll darum, dass ihre Mitglieder dem Aufgabenbereich des Gottes gerecht werden.

Der Schöpfungsmythos: Ankylos und Zebella

Am Anfang, so glauben die Söhne Valkars, gab es Ankylos und Zebella, Bruder und Schwester. Zwei Schöpfer. Zebella erschuf die Welt und Ankylos trachtete danach sie zu übertreffen. So gerieten sie in Streit. Ankylos Schöpfung war stark und voller Ungeduld, unvollendet, nur darauf aus die Schöpfungen von Zebella zu übertreffen. Zebellas Schöpfung war vollendet, ästhetisch, ausgewogen und schön.

Der Streit der Beiden uferte letztlich aus. Erst bekriegten sich ihre Schöpfungen, dann letztlich die beiden selbst. Zebella versuchte Ankylos zu beschwichtigen und mit ihren Tugenden zu bekämpfen, doch es gelingt ihr nicht. Ankylos tötet Zebella letztlich durch seine reine Kraft und seinen Hass. Aus dem vergossen Blut der Zebella jedoch entstehen die Götter. Jeder Blutstropfen durchsetzt mit einer ihrer Tugenden, mit der sie Ankylos zu besiegen versuchte. Sie griffen nun gemeinsam, gleichzeitig Ankylos an und als die Schlacht sich dem Ende zuneigte schritt Khaldûn der Gott des Todes auf Ankylos zu und zeigte ihm, dass sein Name auf seiner Liste stand.

Ankylos floh in Panik vor Khaldûn hinter die Sterne, wohin Khaldûn ihm nicht folgen konnte und viele seiner Schöpfungen folgten ihm. Dort sitzt er nun, voll Angst, versteckt er sich vor Khaldûn, schmiedet finstere Pläne und schickt seine Geschöpfe aus Finstreres zu tun. Doch die Götter treten ihnen in den Weg.



 
 
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